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Winkelgetriebe (Schnecken- und Planetengetriebe) sind robust und für 90°-Drehungen geeignet. Ein Inline-Untersetzungsgetriebe (Parallelwellen- und Planetengetriebe) ist die ideale Ergänzung für Motoren mit hohen Eingangsdrehzahlen oder wenn ein hoher Wirkungsgrad des Anlagenmotors entscheidend ist. Unsere spezialisierten Vertriebsmitarbeiter beraten Sie gerne, welche Getriebelösung für Ihre Anforderungen am besten geeignet ist.
Beim Vergleich von Untersetzungsgetriebe und Getriebe ist der einzige Unterschied meist die Bezeichnung. Denn alle Untersetzungsgetriebe sind Getriebe. Allerdings sind nicht alle Getriebe Retarder. Das mag kompliziert klingen, ist aber eigentlich ganz einfach. Ein Untersetzungsgetriebe ist ein Zahnrad zwischen Motor und Maschine. Seine Aufgabe ist es, die zwischen diesen beiden Endpunkten übertragene Drehzahl zu reduzieren. Es verstärkt und multipliziert das vom Motor erzeugte Drehmoment (Eingangsdrehzahl). Zweitens reduziert ein Untersetzungsgetriebe, wie der Name schon sagt, die Eingangsdrehzahl (Ausgangsdrehzahl in U/min), sodass die Ausgangsdrehzahl die richtige ist. Der Begriff „Getriebe“ ist lediglich ein Oberbegriff für die Zahnradanordnung zwischen Motor und Maschine. Daher sind alle Untersetzungsgetriebe Getriebe. Allerdings reduzieren nicht alle Getriebe die Eingangsdrehzahl. Getriebe können die Eingangsdrehzahl sogar erhöhen, auch wenn dies selten vorkommt. Der häufigste Getriebetyp ist der Retarder, aber es wäre falsch zu behaupten, dass alle Getriebe Retarder sind.

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