Diese kompakten, leichten und spielfreien Inline-Getriebe wurden ursprünglich für Encoder-Anwendungen entwickelt. Sie eignen sich auch für diverse andere Druckverfahren. Encoder-Getriebe zeichnen sich durch ein sehr geringes Trägheitsmoment am Welleneingang aus und sind für Eingangsdrehzahlen bis zu 3000 U/min ausgelegt. Zwei Baugrößen und Übersetzungsverhältnisse von 4,96:1 bis 3600:1 sind verfügbar. Unsere Synchronisationspads für Encoder-Getriebe sind ab Lager lieferbar.
Bei der Suche nach einem Untersetzungsgetriebe im Vergleich zu einem Getriebe liegt der einzige Unterschied oft in der Terminologie. Denn alle Untersetzungsgetriebe sind Getriebe. Allerdings sind nicht alle Getriebe Retarder. Das mag kompliziert klingen, ist aber eigentlich ganz einfach. Ein Untersetzungsgetriebe ist ein Bauteil, das zwischen Motor und Gerät eingebaut wird. Seine Funktion besteht darin, die zwischen diesen beiden Endpunkten übertragene Drehzahl zu verringern. Das Untersetzungsgetriebe verstärkt und multipliziert das vom Motor erzeugte Drehmoment (Eingangsdrehzahl). Zweitens reduziert ein Untersetzungsgetriebe, wie der Name schon sagt, die Eingangsdrehzahl (Ausgangsdrehzahl in U/min), sodass die Ausgangsdrehzahl die richtige ist. Der Begriff „Getriebe“ ist lediglich ein Oberbegriff für die Kraftübertragung zwischen Motor und Gerät. Daher sind alle Untersetzungsgetriebe Getriebe. Allerdings verringern nicht alle Getriebe die Eingangsdrehzahl. Obwohl selten, können Getriebe die Eingangsdrehzahl sogar erhöhen. Die mit Abstand häufigste Getriebeart ist der Retarder, aber es wäre falsch zu sagen, dass alle Getriebe Retarder sind.
